Jöbkes besucht das Petrusheim

Kevelaer: Jöbkes besucht das Petrusheim

Die Grüne-Delegation mit Bruno Jöbkes (5.v.l.) und Beate Jussen vom Petrusheim (r.). FOTO: Grüne Weeze
Beate Jussen hatte den Bundeskandidaten der Grünen eingeladen.

Auf Einladung von Geschäftsführerin Beate Jussen besuchte der Grüne-Bundestagskandidat Bruno Jöbkes mit einer kleinen Delegation Parteimitglieder das Petrusheim in Weeze. Im Mittelpunkt des Gespräches stand die Pflegeleistung des Hauses für die kurzfristigen und dauerhaften Bewohner als auch für die mobile Pflege. Nicht zuletzt durch den Neubau des Wohnheims mit 94 Plätzen, moderner zentraler Küche sowie Verwaltung konnte der Rheinische Verein als Träger das Konzept der unkonventionellen Hilfeleistungen auch zukünftigen Ansprüchen gerecht werden. In der Diskussion wurde aber deutlich, welche vielfältigen Probleme dennoch im täglichen Arbeiten auftreten können, zum Beispiel die Kostenerstattung für Einzelzimmer, wenn eine bayrische Herkunftsgemeinde die Unterbringung gemäß Sozialgesetzbuch leisten muss. Dieser Abstimmungsbedarf war nur ein Beispiel von bürokratischen Hemmnissen.

In der Vergangenheit war im Petrusheim die Landwirtschaft noch ein Betätigungsfeld, mit der nicht nur ein Großteil der Eigenversorgung sichergestellt werden konnte, sondern auch Beschäftigungs- und Strukturierungsmöglichkeiten für die Bewohner geboten werden konnten. Wie Beate Jussen und der Leiter der Landwirtschaft, Markus van Beek, anmerkten, gibt es allerdings immer weniger Chancen für einfache Hilfsleistungen. „Hier wird Menschen, die durch Alkohol- und Drogenabhängigkeit ins gesellschaftliche Abseits geraten sind, auf menschliche und unterstützende Art und Weise geholfen. Diese Leistung muss“, so Jöbkes, “ durch Entbürokratisierung unterstützt werden, damit die Pflege im Mittelpunkt der Arbeit stehen kann.“

Quelle: RP

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