Kleve, 15. Juli 2026 – Mit einer sehr gut besuchten Veranstaltung im Kolpinghaus hat die dritte Ausgabe der Reihe „Wendepunkte“ eindrucksvoll gezeigt, wie groß das Interesse an neuen Ideen für die Zukunft des Wohnens im Kreis Kleve ist. Bis zum Veranstaltungsende beteiligten sich die Besucher:innen engagiert an einer lebendigen und anregenden Diskussion über Herausforderungen und Chancen auf dem Wohnungsmarkt.
Unter dem Titel „Mutig und kreativ Wohnraum schaffen und gestalten“ hatte die AG Gesellschaft der Kreis Klever Grünen Expert:innen und Praktiker:innen eingeladen, um innovative Lösungsansätze vorzustellen. Nach einer Einführung von Mario Paufler zur aktuellen Wohnsituation im Kreis Kleve zeigte Stadtplaner Helmut Hardt (StadtQuadrat GmbH) auf, wie Kommunen mit kreativer Stadtentwicklung auf steigende Wohnraumnachfrage und veränderte Wohnbedürfnisse reagieren können.
Die anschließenden Praxisbeispiele machten deutlich, dass bereits heute vielfältige Lösungen existieren: Mechthild und Richard Schmitz berichteten über die Planung eines gemeinschaftlichen und nachhaltigen Wohnprojekts, Frau Sieben vom Mehrgenerationenhaus Kevelaer stellte die Bedeutung freiwilligen Engagements für das generationenübergreifende Zusammenleben heraus und Herbert Looschelders präsentierte mit dem Eco-Park Kleve ein Konzept, das ökologische und soziale Aspekte durch Tiny Houses miteinander verbindet.
Oliver Lindemann, der die Veranstaltung moderierte, zog ein rundum positives Fazit: „Die Auswahl der Referentinnen und Referenten war gelungen. Die unterschiedlichen Perspektiven haben sich hervorragend ergänzt. Gemeinsam haben sie ein breites Spektrum der Herausforderungen rund um das Wohnen aufgezeigt – vor allem aber viele konkrete Lösungsansätze vorgestellt. Genau darum geht es bei Wendepunkte: Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen und Mut für neue Wege zu machen.“
Auch die intensive Beteiligung des Publikums bestätigte das Konzept. Viele Fragen und eigene Erfahrungen bereicherten den Austausch, sodass bis zuletzt engagiert über gemeinschaftliches, generationenübergreifendes und nachhaltiges Wohnen diskutiert wurde.
Der Erfolg der bisherigen „Wendepunkte“-Veranstaltungen bestärkt die AG Gesellschaft darin, das Format weiter auszubauen. Künftig sollen mindestens zwei Veranstaltungen pro Jahr stattfinden. Ideen und Anregungen aus der Bürgerschaft sind dabei ausdrücklich willkommen.
Zudem gibt es Überlegungen, das Veranstaltungsformat künftig auch im Südkreis des Kreises Kleve zu etablieren. Dazu sagt AG-Mitglied Paula Backhaus: „Wir haben bereits Ideen, wo und zu welchem gesellschaftlichen Thema wir eine Veranstaltung im Südkreis machen wollen. Aber wir sind natürlich für Anregungen offen und dankbar.“
Mit „Wendepunkte“ möchte die AG Gesellschaft weiterhin gesellschaftlich relevante Themen aufgreifen, Menschen miteinander vernetzen und den Blick auf konkrete Lösungen richten – ganz im Sinne des Mottos: Nicht nur Probleme benennen, sondern gemeinsam Zukunft gestalten.
